Klinikinfos: Stationäre medizinische Fachklinik

Medizinische Rehabilitation suchtkranker Menschen

Die Fachklinik Therapiezentrum OPEN in Göttingen

ist ein medizinisches Rehabilitationszentrum für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen.

In das Therapieprogramm im Fachklinikabschnitt sind integriert:

  • Medizinische Behandlung von Begleit- und Folgeerkrankungen
  • Einzel und Gruppentherapie
  • Geschlechtsspezifische Angebote
  • Entspannungs- und Nichtrauchertraining
  • Systemische Angehörigen- und Paargespräche

Zu unseren Angeboten gehören:

  • Ergotherapie
  • Arbeitstraining Küche, Hauswirtschaft, Werkstatt und Garten . . .
  • . . . interne und externe Berufspraktika in umliegenden Betrieben
  • Bewerbungstraining
  • Rückfallprophylaxe
  • Indikationsgruppen

Stationäre Behandlung
In das verhaltenstherapeutisch orientierte Therapieprogramm sind methodische Ansätze anderer Behandlungsformen integriert. Hierzu zählen:

  • Medizinische Behandlung von Begleit- und Folgeerkrankungen
  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Ergotherapie
  • Frauenspezifische Angebote
  • Angehörigen- und Paargespräche
  • Arbeitstraining Holz/Metall/Garten/Hauswirtschaft/Küche mit internen und externen Berufspraktika
  • Computerschulung
  • Indikationsgruppen Rückfallprophylaxe, Entspannung, Glücksspiel u.v.m.
  • Bewerbungstraining
  • Kreative und sportliche Freizeitgestaltung
  • Badminton und Fußball

Der Therapieverlauf in der stationären Entwöhnungsbehandlung

Eine vorsichtige, graduelle Heranführung an die Realität außerhalb des Therapiezentrums ist in unserem Fachklinik-Modul durch vier Phasen mit unterschiedlich ausgeprägten Rechten, Aufgaben und Zielen für jeden Patienten gewährleistet. Darin sind Dinge wie Ausgang, Außenkontakte, Besuche, Frühsport, Handy, Heimfahrten oder Musikanlagen für die verschiedenen Phasen geregelt. Das Phasenkonzept kann unter Downloads heruntergeladen werden. Die Dauer der stationären Entwöhnungsbehandlung beträgt in der Regel 22 bis 26 Wochen.

Ziel der etwa 4-wöchigen ersten Phase zum Beispiel ist Ankommen und Einleben der Patienten. Dabei hilft ein älterer Patient als Pate und auch der Bezugstherapeut.

Das Therapiezentrum OPEN unterstützt suchtfreie Außenkontakte, es gibt keine Kontaktsperre. Handys können ab Behandlungsbeginn in der Freizeit genutzt werden. Briefe und Pakete können empfangen werden. Ausgänge sind frühestens nach 2 Wochen in Begleitung möglich, Besuche können ab der 3. Woche, nach Rücksprache mit dem Bezugstherapeuten, an den Wochenenden empfangen werden.

Allmählich wird der schützende Rahmen gelockert, gleichzeitig mehr Selbstständigkeit und Übernahme von Verantwortung für andere Patienten und die Gemeinschaft erwartet. Parallel zu der im Fachklinikmodul intensiven psychotherapeutischen Betreuung wird der Erwerb von Realitätskompetenz angestrebt und nachgeprüft.

In einer wöchentlichen Sitzung mit dem Namen ‚Therapiefortschritte’ prüfen Bezugsgruppe und Bezugstherapeut gemeinsam und für jedes Gruppenmitglied, ob eine beabsichtigte nächste Phase oder Heimfahrt angezeigt ist, das heißt ob die Selbstwahrnehmung des Patienten seinem realen Therapiefortschritt entspricht.

Je nach Angebot sollen Freizeitaktivitäten wie Fitnesstraining, kreatives Gestalten, Musikgruppe, Sauna, Tischtennis, Billard, Yoga, Zumba und Beachvolleyball in der Einrichtung helfen den Spaß in einem suchtfreien Leben wiederzuentdecken. Am Wochenende finden regelmäßig von Therapeuten begleitete Wochenendaktivitäten statt.

Zusätzlich zur kreativen und sportlichen Freizeitgestaltung im und durch das Therapiezentrum können, abgestuft nach Phase und Therapiefortschritt, die vielfältigen Freizeit- und Bildungsangebote der Universitätsstadt Göttingen in Anspruch genommen werden.

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